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Pflanzengestaltung in christlichen Kirchen

Schon vor tausenden von Jahren schmückten Menschen ihre Tempel, um Gottheiten zu huldigen und den Häusern eine besondere Atmosphäre zu verleihen. Auch die Juden begonnen ihre Gotteshäuser mit herrlichen Pflanzen zu gestalten, und als sich später das Christentum ausbreitete, und Kirchen gebaut wurden, fand man ebenso Sinn darin, zur Ehrung von Gott Pflanzenschmuck in den Innenbereich anzubringen.

 

Die Art und Weise, wie man die Kirchen schmückte, hat sich mit Zeit verändert. In der damaligen Zeit waren Schnittblumen, die zu prächtigen Sträußen gebunden wurden, eine willkommene Gestaltungstechnik. Sie wurden auf den Hochaltar gestellt. Die sogenannte Stecktechnik hat diese Dekorationsweise ersetzt und wird in heute in vielen christlichen Gotteshäusern angewendet.

 

Gebinde, die in der Stecktechnik am Altar angebracht werden verbunden mit frischen Blumen bringen frischen Wind in die Dekoration und erfreuen sich bei jung und alt immer größerer Beliebtheit. Passend zur jeweiligen Jahreszeit werden die Innenbereiche der Kirche ansehnlich geschmückt und hergerichtet. Meist werden die Blumen und Gebinde nicht extra gekauft sondern sind Teil von vielen Spenden. Einige Gemeindemitglieder stellen auch Gartenblumen zur Verfügung, die später für die Pflanzengestaltung in der christlichen Kirche verwendet werden können.

 

In der Fastenzeit werden Kirchen kaum geschmückt, dafür erstrahlen sie an bedeutenden Festtagen in blumigen Glanz. An Weihnachten zieren geschmückte Christbäume die Kirchenräume und an Ostern wird mit frischen Frühlingsblumen, die herrlich duften, der kalte Winter verabschiedet. Heute werden die Blumen vermutlich nur noch angeliefert. Dekoriert werden muss dennoch meistens selbst oder es übernimmt direkt der Florist. Den einen oder anderen attraktiven Blumenversand kann man auch als Privatperson bereits im Internet finden.

© Flotte-Blume.de - 25. Februar 2010

 

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