Aktuelle Themen und Hintergrund Infos
Suizid - trotz Erfolg
Jährlich sterben in der Schweiz zwischen 1'300 und 1'400 Menschen an Suizid. Damit weist die Schweiz im internationalen Vergleich nach Russland, Ungarn, Slowenien, Finnland und Kroatien und neben Österreich, Belgien und Frankreich eine überdurchschnittlich hohe Suizidrate auf. Insbesondere bei den 15 bis 44jährigen Männern ist Suizid heutzutage die häufigste Todesursache. Schätzungen zufolge begehen in der Schweiz 15'000 bis 25'000 Menschen jedes Jahr einen Suizidversuch, wobei nur ungefähr 10'000 dieser Suizidversuche (ca. 4'000 Männer und 6'000 Frauen) erfasst und medizinisch behandelt werden. Das Suizidrisiko nimmt mit zunehmendem Lebensalter zu. Somit muss aufgrund der demografischen Alterung der Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten mit einer Zunahme der Suizide von Menschen im höheren und hohen Alter gerechnet werden.
(Quelle: Bundesamt für Gesundheit - 2005 - PDF)
Suizid trotz Erfolg - Depression kann jeden treffen
Auch erfolgreiche Menschen können unter Depressionen leiden. Am 11. November 2009 wurde bekannt, dass Robert Enke, der Torhüter der deutschen Fussball-Nationalmannschaft und Torhüter vom Bundesliga Club Hannover 96, ebenfalls unter Depressionen gelitten hat und deshalb Suizid beging. Der Tod von Robert Enke hat eine Diskussion über den Leistungsdruck eines Profifussballers in der deutschen Bundesliga ausgelöst. Auch der Fussballer Andreas Biermann von St. Pauli hat bekannt gegeben, dass er an Depressionen leidet und einen Suizidversuch hinter sich hat.
Auch der bekannte ehemalige Radiomoderator und heutige Fernsehmoderator Ruedi Josuran kennt die Krankheit Depression und beschreibt im Gespräch mit Radio Life Channel was diese Nachricht bei ihm auslöst.
Eine Sendung zum Thema "Suizid und Depression"
Weiterführende Infor-mationen
Suizid Bedeutung, Synonyme gemäss Wörterbuch:
- Freitod
- Selbstmord
- Selbsttötung
Medienberichte:
Ohne jede Chance
Der Selbstmörder auf dem Bahngeleise - das Trauma jedes Lokomotivführers
Wirft sich ein Mensch vor einen Zug, macht er einen anderen zum Opfer: den Lokomotivführer. Fast jeder Lokführer wird in seiner beruflichen Laufbahn einmal aus nächster Nähe Zeuge einer Selbsttötung. Eine traumatische Erfahrung. Nicht jeder kommt darüber hinweg.
Quelle: NZZ.ch - 15. November 09
Suizid als «Notausgang»?
Menschen in einer Lebenskrise, die ihnen den Suizid als einzig möglichen Ausweg erscheinen lässt, sind in dieser Welt nicht mehr zu Hause. Das Schwere ist zu stark geworden. Die Kraft reicht nicht weiter.
Beatrix Böni im Gespräch mit Pfr. Fredy Staub über ein Tabuthema.
Quelle: Radio Life Channel -
4. Dezember 2008
Letzter «Ausweg» Suizid?
Suizid schockiert! Die Hinterbliebenen stehen vor vollendeten Tatsachen und bleiben mit vielen offenen Fragen zurück.
Ist ein Wendepunkt möglich?
© Christliche-Lebensberatung.ch - 25.11.2011

