Hausgemeinden - kleine Kirchgemeinden?
Was ist eine Hausgemeinde? Einfach erklärt, eine kleine Kirche, die ihr Gemeinde-Lokal bei einem der Mitglieder zu Hause oder in einem öffentlichen Raum hat. Die Mitglieder dieser Kirche treffen sich eher in einem kleineren Rahmen und praktizieren einen eigenen Gottesdienst mit eigener Predigt.
Vorteile der Hausgemeinden
Hausgemeinden haben den Vorteil, dass sich alle Mitglieder dieser Kirche persönlich kennen. Man wird wahrgenommen, was in einer grossen Kirche nicht immer möglich ist. Bei grossen Trendkirchen werden viele Anlässe durchgeführt, zudem prägen unterschiedliche Interessen das Programm. Hauskirchen leben von der einfachen Gemeinschaft.
Herausforderungen
Dadurch, dass Hausgemeinden eher kleinere Gruppierungen sind, kann eine Art „Privatisierung“ des christlichen Glaubens entstehen. Die Öffentlichkeit sollte über Gruppierungen, Sinn und Zweck informiert werden und auch Mitglied bei wichtigen anerkannten Vereinen und Allianzen sein.
Denn Transparenz fördert Vertrauen, Vertrauen lässt Wachstum zu.
Tipp: Radio Life Channel Hintergrundsendung:
Zoom: Was bringen Hausgemeinden?
Es gibt in unserem Land viele Kirchen. Daneben gibt es aber Christen, die sich – wie einst die Christen der Urgemeinde – im privaten Rahmen einer sogenannten Hauskirche treffen.
Was unterscheidet eine Hauskirche von Landeskirchen und Freikirchen? Wie vermeiden Hauskirchen-Mitglieder die heute gängige Privatisierung des Glaubens? Zoom bringt eine Standortbestimmung der Hausgemeinden.
Sendung: Was bringen Hausgemeinden?
© Christlicher-Glaube.ch - 12.5.2010
Kirchen unter der Lupe
Eine Serie von Radio Life Channel
- Die Freien Evangelischen Gemeinden (FEG)
- BewegungPlus
- Reformierte Landeskirche
- Mennoniten
- Röm.-katholische Kirche
- Gemeinde für Christus
- ICF

